Intergration im SWP-Hennigsdorf

  • 08.07.2019

Mitarbeiterportrait - Wir stellen vor:

Wir sind eine Gruppe von Pflegefachkräften aus den Philippinen und wir arbeiten seit Ende Mai 2019 im Senioren-Wohnpark Hennigsdorf. Nach einer 15 stündigen Reise mit mehreren Zwischenstopps sind wir in Berlin gelandet und bereit, unser Bestes zu geben. Die ersten Tage in Deutschland waren anstrengend und interessant, aber auch lustig. Wir dachten, dass wir mit dem Ende des langen Visa-Verfahrens die Bürokratie beendet haben. Wir haben jedoch schnell gelernt, dass wir erst am Anfang der Bürokratie stehen und noch viele Unterlagen ausfüllen werden und viele Behördengänge meistern müssen. Wir haben auf dem Weg zur Arbeit einige interessante Situationen beobachten können und es gefällt uns zum Beispiel, dass die Menschen ihr Fahrrad täglich nutzen oder das Hunde im Bus und in der U-bahn mit fahren dürfen. Beim Thema Essen haben wir erstaunt festgestellt, dass die Menschen in Deutschland dreimal am Tag Brot essen, während wir auf den Philippinen dreimal am Tag Reis verzehren. Witzig fanden wir die bereits gekochten und eingefärbten Eier (bunte Eier) und die vielen Sorten Kartoffeln im Supermarkt. Unsere spanische Integrationsbeauftragte Frau Elena Lorente hilft uns bei den täglichen Dingen des Alltags und der Arbeit. Sei es der Weg zur Arbeit und die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin. In welchen Geschäften wir die benötigten Artikel bekommen und welche Bedeutung deutsche Wörter haben, die wir noch nicht kennen. Sie bereitet uns, auf rechtliche Themen für die Anerkennung als Pflegefachkräfte, vor. Unsere Kollegen aus Somalia, Syrien, Kenia und China unterstützen uns ebenso bei der Integration. Besonders die chinesischen Pflegekräfte zeigten uns in den ersten Tagen viel von der Arbeit und wir schlossen schnell Freundschaften. Gerade bei den chinesischen Kollegen kam es zu Beginn zu den gleichen witzigen Problemen mit der passenden Dienstkleidung. Die Kleidergrößen in Deutschland fallen viel größer aus und wir brauchten kleinere Dienstkleidung. Diese haben wir bekommen, dennoch sind die Hosen zu lang. Die Arbeit mit den Bewohnern ist das Beste des Alltags. Wir empfinden die Bewohner als sehr angenehm und höflich. Wir freuen uns, dass sie uns bei der Sprache helfen und uns neue Wörter beibringen. Wir wurden in Hennigsdorf sehr herzlich empfangen und freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen.

Herzliche Grüße

Claire, Monching, Catherine, Debbie, Lyka, Mau, Shalee, Janella, Joane, Joy, Karen und Princess

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